
"Dessous" (französisch: unten, darunter), auch Reizwäsche genannt, bezeichnet feine, luxuriöse Damenwäsche aus edlen Materialien oder Spitze, die die weiblichen Formen raffiniert verhüllen oder gekonnt betonen.
Während beim Begriff "Unterwäsche" die praktisch-alltägliche Bedeutung im Vordergrund steht, wird mit Dessous ein erotischer Aspekt assoziiert.
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Air-BH
Die Körbchen des BH sind hier mit Luftpolstern gefüllt und passen sich ideal jeder Brustform an. mehr >
Babydoll
Als Babydoll bezeichnete man in den 1950er Jahren einen sehr leichten Pyjama für Frauen. Heute meint man damit nur noch das luftige Oberteil. Häufig sind Babydolls aus Seide oder Chiffon geschneidert und mit Rüschen oder Spitze besetzt. mehr >
Bandeau BH
Bei diesem BH sind de Träger abnehmbar, um diesen gut unter schulterfreien Kleidern zu tragen.
Balconnet-BH
Dabei handelt es sich um einen Dessous-BH mit Außenträgern und ¾-Cups, die die Brust oder das Dekolleté vorteilhaft betonen. mehr >
Bikini
Dem heutigen Bikini ähnliche Zweiteiler gab es schon lange – das belegen bereits antike Wandmalereien. Um 1900 wurde erstmals eine Bademode kreiert, die aus zwei Teilen besteht, die Brust und Scham bedecken und vornehmlich aus Jersey-, Trikot- und Seidenstoffen hergestellt werden. In der Gegenwart gibt es unterschiedliche Modetrends des Bikinis. In den USA und in Lateinamerika etwa werden so genannte Microkinis immer beliebter – ausgesprochen knapp geschnittene Bikinis, die gerade noch die Schamlippen bedecken. Zum anderen wurde erst jüngst ein sog. Burkini (Mischwort aus Burka und Bikini) entworfen, der islamischen Frauen die Teilnahme am Baden ermöglicht.
BH
BH ist die Kurzform von Büstenhalter. Je nach Schnitt kann er die natürliche Form der Brust stützen, heben, betonen und formen. Ein BH besteht aus zwei Körbchen (Cups) zur Aufnahme der Brüste, sowie aus Schultertägern und dem Rückenteil. mehr >
Boa
Gefertigt aus Stoff, Pelz oder Federn, ist eine Boa ein schalähnliches Kleidungsstück, benannt nach der Riesenschlange. Insbesondere in den 1920er Jahren war die Boa in vielen Varietees ein erotisierendes Utensil von Showtänzerinnen – häufig auch auf Bildern des Malers Henri de Toulouse-Lautrec zu sehen. mehr >
Body
Ein Body ist ein eng anliegendes, einteiliges Kleidungsstück mit oder ohne Bügel. Er dient gleichzeitig als Oberteil und Slip. Zum Teil ist er auch als String-Body erhältlich. mehr >
Bodyslimmer
Figurformende Unterwäsche
Bodystocking
Einteiliger, den ganzen Körper bedeckender, hautenger „Körperstrumpf“ aus elastischem Material, der zuerst hauptsächlich von Tänzern und Mannequins getragen wurde, als Disco –Outfit Ende der 70er Jahre Einsatz fand und heute auch bei Sportlern verbreitet ist.
Boxershirt (Muscleshirt)
Ärmelloses T-Shirt, am Rücken beidseitig halbrund ausgeschnitten, so dass die Schulterblätter frei bleiben
Brassière: leibchenförmiges Oberteil mit angeschnittenen Trägern, aus Trikot oder Stretch, seit den 70er Jahren als Damenoberteil populär.
Bustier
Aus dem Französischen "buste" (Oberkörper) stammend, beschreibt das Bustier ein eng anliegendes kurzes Oberteil mit Trägern, das die Taille frei lässt. Es dient dazu, die weibliche Brust gut in Form zu bringen. mehr >
Camisol
Ausgeschnittenes, gerade die Brust bedeckendes, knapp taillenlanges Oberteil mit schmalen Trägern und geraden Dekolleté; das davon abgeleitete Camisol-Kleid ähnelt einem Negligé mit Spaghettiträgern aus leichten, oft leicht transparenten Stoffen und wird von Mini bis Maxi getragen.
Choker
Eng um den Hals liegendes Collier, auch Bezeichnung für das Kropfband aus Samt oder ähnlichen Materialien.
Culotte
Abgeleitet vom Wort „le cul“ (Hintern, Popo) bezeichnen die Franzosen und Französinnen als petite culotte den klassischen Slip.
Dekolleté
Das Dekolleté bezeichnet den Halsausschnitt von Blusen und Kleidern. Das Ausmaß der erotischen Ausstrahlung kann mit der Größe des Dekolletés gekonnt variiert werden. Transparente Stoffe können die Wirkung noch intensivieren. mehr >
Diana-Dekolleté
Asymmetrisch geschnittenes Dekolleté, bei dem eine Schulter frei bleibt, bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgekommen, wurde es in den 30er Jahren von E. Schiaparelli, in den 50er Jahren von Madame Grès aufgegriffen; Ende der 70er Jahre und Mitte der 90er erneut populär.
Französisches Bein
Hochgezogener Beinausschnitt bei Unterwäsche und Bademode, der das Bein optisch verlängert.
French Knickers
Am Saum meist spitzenverziertes, locker geschnittenes Unterhöschen, Ende der 60er Jahre erstmals von Janet Reger nach historischen Vorbildern kreiert; passende Ergänzung dazu ist das Camisol.
Haftschalen-BH
Mehrfach verwendbare, am Körper haftende BH-Schalen für tiefe, weite Dekolletés, ohne Träger- oder Seitenteile.
Halterneck, Flyback, Freeback, Neckholder
Kleid bzw. Oberteil mit im Nacken zusammengeführten Trägern, die einen schulter- bzw. rückenfreien Ausschnitt ermöglichen.
Hot Pants
Extrem knapp sitzende Shorts mit minimalstem Beinansatz, die gerade den Po bedecken; die „heißen Höschen“ kamen Anfang der 70er Jahre – aus Samt oder Lurex auch als Abendhose – in Mode.
Hüfthalter
Er bezeichnet eine kurze Form des Mieders. Der Hüfthalter gehört nicht zu Unterwäsche, sondern wird darüber getragen. Er besteht aus elastischem und körperformendem Material. mehr >
G-String
Damit wird das knappste Höschen bezeichnet, das ausschließlich aus einem Dreieck vorne, einer dünnen Schnur um die Hüften und durch den Schritt besteht. Benannt ist der G-String nach der stärksten Saite einer Violine. mehr >
Korsage
Eng am Körper liegendes, schulterfreies, oft versteiftes Oberteil(eines Kleides oder separates „Leibchen“) ohne Ärmel und Träger, das bi zur Taille oder Hüfte reicht.
Korselett
Keichtes Korsett ohne steife Einlagen, heute meist unter dem Begriff Mieder bekannt
Korsett
Mieder, das durch Schnürung oder Versteifung den Oberkörper der Frau – der jeweiligen Mode entsprechend – zwischen Brust und Hüfte stark formt.
Leggings
Fußlose, strumpfhosenartige Beinbekleidung aus elastischem Material; seit Ende der 80er Jahre in allen Farben und Musterungen Bestandteil der Damenmode.
Lingerie
Englische Bezeichnung für Dessous, Damen- und Nachtwäsche. mehr >
Lingerie-Stil
Der Nachtwäsche nachempfundenes Outfit, besonders aktuell in den 90er Jahren(z. B. Studio Versace)
Longline-Hose
Miederhose mit oberschenkellangem Bein.
Loungewear
Unterschiedliche Outfits, die sich aus der Nachtwäsche entwickelt haben und zu Hause getragen werden, z. B. weite Hosen mit lässigem Oberteil
Maximiser
s. Push-up BH
Mieder
Ein Mieder umschließt den weiblichen Oberkörper eng und wird heute z.B. noch in Volkstrachten getragen, etwa beim Dirndl. Mieder ermöglichen im Unterschied zum Korsett mehr Bewegungsfreiheit und formen trotzdem den Körper in vorteilhafter Weise. Ein Mieder stellt medizinisch gesehen eine die Lendenwirbelsäule stützende Bandage dar, die Rückenschmerzen lindern kann. mehr >
Monatshöschen
Dieses beschreibt einen speziellen Damenslip, welcher von Frauen während der Menstruation getragen wird. Sie haben im Schritt eine gummierte Einlage, die das Durchfeuchten des Monatsblutes verhindert und zum Wohlbefinden der Frau beiträgt.
Monokini
1. Mit der „Oben-Ohne-Mode“ aufgekommener Damenbadeanzug ohne verhüllendes Oberteil; 2. Einteiliger Badeanzug, der eine Bikiniwirkung durch mehr oder weniger ausgeschnittene Verbindung zwischen Ober- und Unterteil erzielt
Neckholder
siehe Halterneck
Negligé
Das französische négligé bedeutet nachlässig und meint Kleidungsstücke wie Morgenmäntel oder Pyjamas. Heute bezeichnet der Begriff verführerische Nachthemden. Das Negligé unterstreicht die weibliche Ausstrahlung, indem es die Frau einhüllt und gleichzeitig wenig verbirgt. mehr >
No-Bra-Bra
Von dem amerikanischen Designer Rudi Gernreich 1963 auf dem Markt gebrachter BH aus unverstärktem Nylon, der der Brust ihre natürliche Rundung ließ und sie nicht in eine spitztütenähnliche Form presste
Petticoat
Meist aus Perlon- und Nylonstoffen sowie rüschen- und spitzenverzierten Stufen hergestellt, wird der Petticoat (französisch petit = klein und englisch coat = Mantel) als formende Unterstützung von weiten Röcken eingesetzt. Besonders populär wurde der Petticoat in der Zeit des Rock ’n’ roll, weil er für dessen Bewegungsabläufe gut geeignet war.
Push-up BH
Ein Büstenhalter, der die Brüste optisch vergrößert und ein schönes, verführerisches Dekolleté erzeugt. Auch als Maximiser bekannt. mehr >
String-Tanga
Tanga, mit schmalem Bandrückteil, das sich unter Hosen und Röcken aus dünnen Stoffen nicht abmalt mehr >
Rio-Slip
Slip mit französischem Beinausschnitt, dessen Bund V-ähnlich geschnitten ist, so dass der Nabel frei bleibt
Slip ouvert
Der Name (ouvert = geöffnet) verrät schon den erotischen Hintergedanken. Diesen Slip gibt es in verschiedenen Ausführungen – gemeinsam ist ihnen der offene Schritt, dessen Ränder kunstvoll mit Federn, Spitzen oder anderen auffallenden Verzierungen gesäumt werden.
Strapse
Besitzen elastische Bändchen, an denen eine Spange zur Befestigung der Feinstrümpfe vorhanden ist. mehr >
Strümpfe/ Strumpfhose
Nicht nur in der kalten Jahreszeit schlüpfen viele Damen gerne in modische und
gleichzeitig erotische Strümpfe und Strumpfhosen. mehr >
Tanga
Dabei handelt es sich um einen sexy Minislip, der vorne und hinten die typische Dreiecksform eines Slips hat. Die Dreiecke werden lediglich durch schmale Stoffbänder zusammengehalten. Der Begriff stammt aus dem Portugiesischen und bedeutet schlicht Lendenschurz.
Tank Suit
Sportlich geschnittener Badeanzug; nicht zu großer Ausschnitt und Breite, unterhemdartige Träger
Tankini
Wie der Bikini ist der Tankini eine Badebekleidung für die Frau. Im Unterschied zum Bikini bedeckt der Oberteil auch einen kleinen Teil des Bauches. mehr >
Teddy
Lockerer, in der Taille geraffter Einteiler mit kurzem Beinansatz und schmalen Trägern, die Kanten meist spitzenbesetzt; als Unterwäsche oder sexy Alternative zum Body zu tragen
Teerobe
Von Charles Frederick Worth 1864 ursprünglich als Negligékleid kreiert, kam das in lockerer „Prinzessform“ geschnittene Kleid zum Ende des Jahrhunderts als elegant-luxuriöses Hauskleid aus doppeltem Stoff, mit Hängeärmeln und vorn mit Volants, Rüschen oder Borten verziert in Mode
Toga
Weites, gewickeltes Übergewand der römischen Antike, das von vorn über die linke Schulter und über den Rücken wieder nach vorne zur linken Schulter drapiert wurde
Top
Viele junge Frauen ziehen Tops den klassischen T-Shirts vor. Es gibt sie in verschiedenen Variationen. Ihnen allen gemein ist das Fehlen von Ärmeln. Viele Tops sind mit Trägern versehen. Es gibt auch trägerlose Tops, einige Modelle sind schulter- oder bauchfrei.
Vertugadin
Dabei handelt es sich um einen glockenförmigen, steifen Unterrock, der dem Kleid Volumen verleiht. Er kam in Spanien und Frankreich des 16. Jahrhunderts zum Einsatz. mehr >
Zona
Dieses Wäscheteil wurde in Griechenland ab dem 9. Jahrhundert v.Chr. getragen und bezeichnet einen breiten, bis zur Heirat getragenen Hüftgürtel für Mädchen.
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