
Eine Boa ist ein langes, schahlähnliches Kleidungsstück, benannt nach der Schlangengattung Boa.
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Sie besteht in der Regel aus Pelz oder Federn. Sie ist üblicherweise so gearbeitet, dass das Leder oder die Federkiele rundum von Haaren bzw. Federn bedeckt sind.
Die Pelzboa ist dabei eine von vielen Abwandlungen klassischer Pelzkolliers, pelzbesetzter Kragen und Stolen. Im Barocken Zeitalter waren noch sogenannte Flohpelze in Gebrauch, Pelze, die über die Schulter gelegt wurden, um Flöhe von der Trägerin abzuhalten. Pelzboas aus Silberfuchs wurden durch das Aufkommen der Pelztierzucht vor dem 2. Weltkrieg erheblich preisgünstiger, Pelzboas aus dieser nahezu unerschwinglichen Pelzart wurden zum Markenzeichen von Straßenmädchen.
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Die Federboa ist als ergänzendes Schmuckelement, vornehmlich bei besonderen Anlässen, auch heute gebräuchlich. In der Showbranch war und ist die Federboa stilbestimmend. In den 1920er Jahren, war in vielen Varietees und Nachtclubs die Boa ein erotisierendes Utensil von Showtänzerinnen.

