
Der Hüfthalter oder Hüftgürtel ist eine kurze Form des Mieders, die unten offen ist. Er gehört nicht zur Unterwäsche, sondern wird darüber getragen. Ein Hüfthalter ist kein Strumpfhalter, obwohl der Begriff umgangssprachlich oft fälschlich verwendet wird.
Ein Hüfthalter besteht aus mehr oder weniger elastischem und körperformendem Material und reicht von der Taille bis zum Ansatz der Oberschenkel. Er wurde zunächst noch vorn geschnürt. Bevor der BH populär wurde, trugen die Damen zum Hüfthalter ein so genanntes "Brustleibchen". Der Hüfthalter ist in der Regel in Hautfarbe oder Weiß, andere Farben finden sich eher selten. Die Strümpfe wurden mit vier bis sechs Clips an dem Hüfthalter befestigt, da elastische Stoffe noch nicht erfunden waren, diese also nicht von selbst hielten. Der Hüfthalter war so im Prinzip ein Mieder mit der Möglichkeit, Strümpfe daran zu befestigen. Während der BH oben stützte, sollte der Hüfthalter Bauch und Hüftregion formen. Außerdem hatte er die zusätzliche Aufgabe, die nun getragenen Feinstrümpfe in Position zu halten.
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