
Acetat: Chemiefaser auf der Basis von Zellulose, wurde erstmals 1864 gewonnen und wird seit 1920 in Großproduktion hergestellt
Ajour: Sammelausdruck für Gewebe mit feinen, stickereiähnlichen Durchbrüchen, der Hohlsaumstickerei nachgebildet. Sehr aktuell im Winter 1998 bei Missoni oder Julien Mc Donald
Aléoutienne: steifer, leuchtender Seidenstoff
Alta Moda: die ital. Haute Couture
Alta Moda Pronta: das ital. Prêt-à-Porter
Arabeske: ein in der Folklore häufig verwendetes Muster aus stilisierten Blatt- oder Rankenornamenten
Argyll, Argyle: Diamantenkaro, das bei Feinstrickwaren, vor allem Strümpfen, aber auch Pullovern, nicht eingestrickt, sondern aneinander gekettet wird; nach einer westschottischen Landschaft benannt
Ausbrenner: Sammelbezeichnung für Mischgewebe, bei denen durch die Behandlung mit einer ätzenden Flüssigkeit eine der Faserarten zerstört und so eine Musterung im Stoff erzeugt wird, z. B. Devoré-Samt
Batik: Stoffdrucktechnik aus Java; durch das vorherige Auftragen von Wachs oder die Einschnürung des Stoffes bleiben die entsprechenden Stellen beim Einfärben ausgespart.
Baumwolle: Beliebte Naturfaser, saugfähig und besonders reißfest. mehr >
Changeant: Gewebe, bei dem Kett- und Schußfäden unterschiedlich gefärbt sind, deshalb ändert sich je nach Lichteinfall die Farbe
Chantilly-Spitze: kostbare, schwarze Köppelspitze auf Tüllgrund, meist Pflanzendarstellungen mit Barock- oder Rokoko-Ornamenten
Chenille: Besteht aus besonders weichem und feinem Garn und hat dadurch eine samtartige Struktur und einen weichen Griff. mehr >
Chenillegarn: in Kettrichtung aufgeschnittenes Garn, dessen Fasern vom Faden abstehen, wodurch ein samtähnlicher Effekt erzielt werden kann, wird für Frottier- und Velours-Gewebe, Cord oder auch Teppiche verwendet
Chiffon: Ein beinahe transparentes Gewebe, das für Tücher und feine Nachtwäsche verwendet wird. mehr >
Couture: nach individuellen, kreativen Entwürfen eines Couturiers maß- und handgefertigte Kleidung aus wertvollem Material
Crêpe-de-Chine: hauchfeines, durchsichtiges Halbkreppgewebe aus Natur- oder Kunstseide
Crêpe-Georgette: Zartes, gerade noch durchsichtiges, zugleich formbeständiges Kreppgewebe
Crystal-Mesh: Material aus feinen Kristallteilchen, entworfen von Daniel Swarovski
Dorlastan: Sehr elastische Chemiefaser, die in Bezug auf Dehnbarkeit und Tragekonform Höchstwerte erzielt. Hohe Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit. mehr >
Doubleface: 1. Stoff mit zwei unterschiedlichen Seiten, die beide als Außenseite verwendet werden können; 2. Wendemäntel und –jacken, die in den 20er Jahren aufkamen und eine Gabardine- und eine Kamel-haarseite hatten
Duchesse: hochwertiger glänzender Satin aus Naturseide, Viskose oder Acetat
Ethnik: Stoffe und Musterungen, die sich an Vorbildern von Naturvölkern orientieren
Elastan: Synthetikfaser, die durch ihre Elastizität für körperbetonende Kleidungsstücke eingesetzt wird. mehr >
Eylett: Atmungsaktive, antibakterielle Funktionsware, die Feuchtigkeit absorbiert und aktiv vom Körper wegtransportiert. Zugleich wird ein Austrocknen der Haut verhindert.
Flammé: Stoff, in den Effektzwirne mit verdickten Stellen eingearbeitet sind
Flanell: Ist ein weicher, vorwiegend aus Baumwolle oder Wolle gewebter Stoff, der etwas aufgeraut und gewalkt ist. Flanelle sind wärmend, saugfähig und weich. mehr >
Frottier: Strapazierfähiges Schlingengewebe, meist aus Baumwolle hergestellt. Die Oberfläche hat kleine Schlingen und ist dadurch saugfähig und weich. mehr >
Georgette: Leichtes, fast transparentes Gewebe aus Seide oder Kunstseide. Georgette ist etwas schwerer und weniger transparent als der Chiffon. mehr >
Informals: abstrakte Stoffmuster, z. B. weiße, wilde Linien auf rotem Grund, u. a. bei Missoni und Calvin Klein zu sehen
Inkrustation: im Gegensatz zur Applikation die in einen Stoff eingesetzten Teile aus einem anderen Material, z. B. Spitze, Leder, Blenden
Irisé: Perlmuttähnliches Schillern von Stoffen
Jersey: Fein gewirkte Maschenware, meist aus Baumwolle hergestellt. Geschmeidig,
weich und saugfähig. mehr >
Kamelhaar: aus dem Flaumhaar von Kamelen hergestellter, leichter Wollstoff, berühmt sind die Kamelhaarmäntel
Kaschmir: weiche, leichte Wolle, die aus dem Haar – vor allem dem besonders feinen Unterhaar – der Kaschmirziege gewonnen wird
Krepp, Crêpe: Gewebe mit gekräuselter, leicht rauher Oberflächenstruktur, die durch gekreppte d. h. überdrehte Garne bzw. eine spezielle Bindung entsteht
Lurex: Metallisch glänzendes Garn, welches aus mit Aluminium bedampftem Polyestergarn
hergestellt wird. mehr >
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Lycra: s. auch Elastan. Die ersten Fasern aus Elastan kamen als „Fibre K“ auf den Markt. Es wurde unter dem Markennamen Lycra vertrieben.
Lyocell: Neuentwicklung im Sektor der Zellulosefasern. Besonders umweltfreundliches Herstellungsverfahren, bei dem die Faser aus der Zellulose mittels eines ungiftigen Lösungsmittels gelöst und versponnen wird. Überzeugt durch außerordentliche Stabilität und Festigkeit. mehr >
Maschenware: Textile Materialien, deren Fadenschlaufen zu Maschen ineinander geschlungen sind
Meryl: Mikrofasergewebe aus feinstfasrigem Polyamid. Besticht durch seidigen Glanz und ist sehr formstabil. Für Bademoden, Bodywear und Strümpfe geeignet. mehr >
Mikrofaser: Synthetisches Material aus Polyester oder Polyamid und außergewöhnlich fein. Mikrofaser ist leicht und strapazierfähig sowie atmungsaktiv und wasserabweisend. mehr >
Modalfaser: Modifizierte Viskosefaser, die aus Buchen- oder Fichtenholz gewonnen wird. Durch ein spezielles Spinnverfahren knittert die Faser ein wenig, trocknet schnell und ist besonders formbeständig. mehr >
Nylon: Polyamidfaser, häufig für Strümpfe verwendet. mehr >
Organdy: feines, durchscheinendes, versteiftes Baumwollgewebe(heute auch aus Chemiefasern), meist in Pastellfarben
Organza: dem Organdy ähnliches feines, dünnes und steifes Gewebe, das ursprünglich aus Seide, heute auch aus Chemiefaser hergestellt ist
Pannesamt: Besteht aus Naturseide oder Viskose und wird auch Spiegelsamt genannt, da die Fasern stark gepresst werden, wodurch die Oberfläche glänzt.
Polyacryl: Synthetische Faser, die wie Polyamid und Polyester durch ein aufwändiges Verfahren aus Erdöl, Erdgas oder Kohle hergestellt wird. Polyacryl ist pflegeleicht, lichtbeständig und weich. mehr >
Pashmina: leichte, weiche Kaschmir-Seiden-Mischung. Die vor allem für Schals und Decken verwendet wird; 1998/99 favorisierte Donatella Versace das Material für Abendkleider
Polyamid: Weist unter den synthetischen Fasern die höchste Festigkeit auf. Es ist mottenresistent und knittert nicht. mehr >
Polyester: Übertrifft in der Elastizität alle anderen Synthetikfasern, knittert nicht und wahrt lange die Form. Findet Verwendung für Cup-Ware, Tüll und Stickerei. mehr >
Reyon, Rayon: Anfang der 50er Jahre bis in die 70er Jahre Bezeichnung für Garne aus Viskose
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Samt: Der Begriff stammt aus dem griechischen ἑξάμιτος, (sechsfädiges Gewebe). Samt wird durch Weben hergestellt. Bei der Herstellung wird ein zweiter Schuss- oder Kettfaden eingearbeitet. Dieser bildet Schlaufen, welche auf der rechten Warenseite den charakteristischen Faserflor ergeben, nachdem sie aufgeschnitten wurden. Pannesamt (Spiegelsamt) wird für Damenoberbekleidung, Röcke, Schals oder Accessoires verwendet. mehr >
Satin: Herstellung aus Naturfasern wie Baumwolle oder Chemiefasern. Die Oberfläche ist glatt und glänzend. mehr >
Schurwolle: Reines Naturprodukt vom Schaf und für seine Wärmeeigenschaften berühmt. Die Faser ist besonders schmutzabweisend und langlebig. Die verschiedenen Wollarten sind durch Länge, Dicke, Glanz und Kräuselung charakterisiert.
Seide: Sie wird aus den Kokons der Seidenraupe, der Larve des Seidenspinners, gewonnen. Sie ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlosfaser. Ursprünglich in China beheimatet, war sie eine wichtige Handelsware, die über die Seidenstraße nach Europa transportiert wurde. Neben China sind heute Japan und Indien weitere wichtige Erzeugerländer. mehr >
Shatush: sehr feine Wolle aus den Haaren des Himalaja-Steinbocks; der Handel damit ist jedoch durch das Artenschutzgesetz verboten, Stoffe aus diesem Material lassen sich so klein zusammenlegen, dass sie durch einen Ring passen
Shantung-Seide, Tussahseide: Wildseidengewebe mit unregelmäßiger, genoppter und daher weniger glänzender Oberfläche
Spitze: Sie besteht meist aus Garn und bezeichnet unterschiedliche dekorative Elemente. Die Spitze ist durchbrochen, das heißt, zwischen den Fäden werden Löcher gebildet, wodurch sich ein Muster ergibt. Meist als Randverzierung an Kleidungsstücken verwendet, wird sie heute für Dessous, Nachtwäsche, Brautkleider und Trachten verwendet. mehr >
Stretch: Sammelbegriff für alle elastischen Textilien, die meist Elastan enthalten.
Tencel: s. Lyocell
Taft: glatter, steifer Stoff aus Seide oder Chemiefasen, oft als Changeant
Toile: feinfädiges Gewebe aus(Kunst) Seide, das vor allem für Blusen und Wäsche verwendet wird
Tüll: Halbdurchsichtiger, gewebter Stoff mit wabenförmiger Struktur; netzartiges Gewebe. mehr >
Tweed: klein gemusterter oder melierter, aus noppigem Garn locker gewebter Wollstoff, der vor allem für Mäntel und Kostüme verwendet wird; bekanntes Beispiel sind die Chanel-Kostüme
Twill: Gewebe mit wolligem und seidigem Charakter, das bei Krawatten, Schals und Kleidern – sowie für Talare und Klosterbekleidung – Verwendung findet.
Velours: Gewebe(und Leder) mit einer samtartigen, gerauhten oder weichen Oberfläche
Vichy-Karo: kontrastreiche, würfelförmige Baumwollkaros, meist zweifarbig, mit nicht zu großen Rapporten
Viskose: Sie wird in einem komplizierten Verfahren aus reinem Zellstoff von Bäumen gewonnen. Sie fühlt sich wie Seide an, kann aber gewaschen werden und ist sehr preiswert. mehr >
Voile: Leichtes, gitterartiges Gewebe aus glatten hochgedrehten Garnen. mehr >
Volant: meist angekraustes, locker herabfallendes Besatz- oder Ansatzstück(Rüsche) an Kleidern und Röcken
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